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Ihr Fachgeschäft für Wohn-und Tischkultur!

Bericht der Wetterauer Zeitung von Jutta Martinti zum Jubiläum.

„Wir wollten eine Einkaufsatmosphäre schaffen, in der sich der Kunde so wohlfühlt wie zu Hause“, berichtet Inhaber Ralf Ramershoven über das Erscheinungsbild des Porzellanhauses Frick nach dem Umbau vor zwei Jahren. Bisher ist das Konzept aufgegangen, die Kundschaft war und ist begeistert. Und so kann das Unternehmen in der Kaiserstraße nun das 130-jährige Firmenjubiläum feiern, einen Geburtstag, den heutzutage nur noch wenige Handelsgeschäfte begehen können.Doch Zufall oder Glück sind es nicht, die dazu führten, dass das Porzellanhaus Frick heute eines der ältesten Unternehmen in der Kreisstadt ist. Dafür sind innovative Unruhe, ein Gespür für die (zukünftigen) Wünsche der Kunden und selbstverständlich ein außerordentlicher Dienstleistungsgedanke notwendig. So wurde das Geschäft immer wieder modernisiert und umgebaut, das Sortiment zeitgemäß umgestellt und dem Zeitgeschmack angepasst. Eines ist aber bei allen Veränderungen über den langen Zeitraum konstant geblieben, der Vertrieb hochwertiger Produkte und die Kundenorientierung.Das Gründungsjahr des Porzellanhauses Frick ist das Jahr 1878. Damals erwarb der Spenglermeister Carl Friedrich Frick mit Gattin Anna den nördlichen Teil des Vogt’schen Hauses an der Kaiserstraße und eröffnete dort eine Haushaltswarenhandlung. In den Anfangsjahren wurden neben Bestecken, Ofenrohren, Blech- und Drahtwaren und emaillierten Kochgeschirren auch Badewannen und Lampen verkauft. Mögen die letzten beiden Warengruppen heute ungewöhnlich erscheinen, zeigen sie doch die Geschäftstüchtigkeit des Ehepaares Frick. Seit 1863 wurde die Gasbeleuchtung ausgebaut. Einer der Installateure für Gaslampen war Carl Friedrich Frick. 1882 wurde die Wasserversorgung durch Druckwasserleitungen in Friedberg gebaut, der Bedarf an Waschgelegenheiten in den Häusern stieg.Nach dem Ersten Weltkrieg trat Karl Peter Frick die Nachfolge an. Wie der Vater war Karl Peter Frick Spengler- und Installateurmeister, das Geschäft führte Ehefrau Ady. Unter ihrer Leitung entstanden große moderne Verkaufsräume. 1945 wurden Teile der Geschäftsräume durch eine Sprengbombe zerstört. Erst drei Jahre später erfolgte die Wiedereröffnung. Während der 1950er Jahre, der Boomjahre der jungen Bundesrepublik, erweiterte das Ehepaar kontinuierlich das Sortiment an Glas-, Kristall-, Porzellan- und Haushaltswaren sowie Besteck. 1958 übernahm Rudolf Ramershoven das alteingesessene Geschäft von dem kinderlosen Ehepaar Frick. Ramershoven und seine Ehefrau Marie besaßen bereits Erfahrungen in diesem Metier. Schon Ende der 40er Jahre des vergangenen Jahrhunderts hatte Ramershoven in Heppenheim ein Keramikhaus eröffnet. Unter der Ägide von Rudolf und Marie Ramershoven wurden die Räumlichkeiten mehrmals umgebaut und den jeweiligen Anforderungen an Warenpräsentation angepasst. Bereits 1977 verstarb Rudolf Ramershoven. Marie Ramershoven führte das Geschäft zunächst allein weiter, ab 1987 mit Sohn Ralf, der die alleinige Leitung 1997 übernahm. Zu den derzeit neun Mitarbeitern des Unternehmens gehört auch Ehefrau Shirley.Hell und freundlich, offen und transparent, so zeigt sich der Verkaufsraum beim Betreten der Räumlichkeiten. Durch den Umbau 2006 mit Totalentkernung ist ein großzügiger, fast ebenerdiger Verkaufsbereich von etwa 300 Quadratmeter Verkaufsfläche entstanden, bei dem die Schaufensterpassage in die Verkaufsfläche integriert wurde. Nicht nur die moderne Architektur lockt Kunden an. Das Sortiment wird ständig aktuell gehalten und häufige Umdekorationen lassen das Geschäft immer wieder neu erscheinen. Die Aktualität der Produkte spiegelt sich vor allem im großen Geschenkartikelbereich. Je nach Jahreszeit herrschen andere Farben vor, die neuesten Trends werden kontinuierlich aufgegriffen. Bei den Porzellan und Bestecken, Glas und Küchenzubehör sind alle führenden Markenlieferanten vertreten. Ganz bewusst setzt sich Ramershoven von Billiganbietern ab, setzt auf Qualität: „Wir wollen weiterhin die ersten Adresse für den gedeckten Tisch sein.“Für die Kunden lohnt sich das Geschäftsjubiläum. Ab Samstag, 6. September, starten verschiedene Aktionen, mit denen sich die Geschäftsführung und das Team vom Porzellanhaus Frick für die langjährige Treue der Kunden bedanken. „Nur durch unsere Kunden sind wir so alt geworden“, begründet Ramershoven die Sonderaktionen während der kommenden zwei Wochen. So gibt es beispielsweise Markenware zum Schnäppchenpreis. Generell wird ein Jubiläumsrabatt von 20 Prozent auf alle Artikel gewährt, zum Teil ist Ware sogar bis zu 70 Prozent reduziert. Ein Preisausschreiben lockt mit attraktiven Preisen, darunter Einkaufsgutscheine für jedes Jahr der Firmengeschichte. Kostenlose Gravur-Aktionen und Fachberatung zu hochwertigen Kochtöpfen mit Demonstrationen sind weitere Höhepunkte der Festwochen. Vom 6.09.08 Friedberg (ini).

 

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